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Viega: Kunststoff-Rohrleitungssystem „Raxofix“: Flexibel auch beim Brandschutz

Bei Versorgungsleitungen dominiert die Installationsvariante von Kunststoffrohren auf der Etage und Metallrohren im Strang. Diese Kombination von nicht brennbaren und brennbaren Werkstoffen wird vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) als Misch­installation bezeichnet. Durchdringen Mischinstallationen Brandabschnitte – beispielsweise Geschossdecken – ist für die Abschottung eine allgemeine Bauartgenehmigung (aBG) als Anwendbarkeitsnachweis erforderlich. Das bedeutet: Die Abschottung darf nur aus Bauteilen bestehen, die in der aBG explizit genannt sind. Zu Abschottungen anderer Systeme, etwa Abwasser- oder Lüftungsleitungen, sind Mindestabstände einzuhalten, wenn keine geprüften Kombinationen im Anwendbarkeitsnachweis genannt sind. 

In der Verwendung von Mineralwolle als Streckendämmung für die Abschottung sowie die vielfache Aufhebung von Abstandsregeln im Schacht sieht Viega einige Vorteile des eigenen Brandschutz­systems. Bild: Viega

Der Abzweig von der Steigeleitung auf die Stockwerksleitung ist mit dem „Raxofix“-Einsteckstück an beliebiger Stelle möglich. Das Brandschutzsystem „Viega Mischinstallation Versorgung“ kann im Null­abstand untereinander und zu Abschottungen aus dem Prüfzeugnis P 2400/003/15-MPA BS installiert werden: (1) Hauptleitung Viega-Metallrohrsystem; (2) Einsteckstück innerhalb der Isolierung; (3) Anschlussleitung aus „Raxofix“ ≤ 32 mm; (4) Mineralfaserschale „Rockwool 800“ Dämmdicke d ≥ 20 mm; (5) Restspaltverschluss Bilder: Viega

 

Für die einfachste Installation von Trinkwasser- und Heizungsverteilungen auf der Etage hält Viega den Abzweig vom Steigestrang per T-Stück. Für das Kunststoffrohr „Raxofix“ komme das Abschottungssystem „Mischinstallation Versorgung“ laut aBG im Deckendurchbruch ohne Spezialbrandschutzschalen aus. „Es können handelsübliche Dämmschalen verwendet werden“, verdeutlicht der Anbieter. Zudem reichten am Anschluss der Stockwerksleitung „sehr kurze Dämmstofflängen“ aus. Viega: „Sie sind in der Regel lediglich 50 mm lang und müssen die metallischen Bauteile der abzweigenden Rohrleitung überdecken, unabhängig davon, wo die Stockwerksleitung angebunden ist. Diese einheitliche und sehr einfache Ausführung unterstützt den Fachhandwerker in der oft komplizierten Baupraxis und bietet eine hohe Sicherheit bei der Abnahme.“

Das Brandschutzsystem sieht die Mineralwollschale „Rockwool 800“ mit mindestens 20 mm Dämmdicke vor. In der Deckendurchführung kann das gleiche Material genutzt werden wie für die übliche Streckendämmung. Zusätzlich zur Rohrschale „Rockwool 800“ hat Viega weitere Dämmstoffe erfolgreich geprüft.

Für den Steigestrang schließt die aBG die Rohrleitungssysteme „Profipress“ (Kupfer), „Sanpress Inox“ und „Temponox“ (beides Edelstahl), „Prestabo“ (verzinkter Stahl) und „­Megapress“ (Stahl) ein. Es sind Übergänge auf „Raxofix“ als Stockwerksleitung von 16 bis 32 mm erlaubt.

 

Viega GmbH & Co. KG, Viega Platz 1, 57439 Attendorn, Tel.: 02722 61-0, info@viega.de, www.viega.de

 


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